Espresso
Der Espresso ist eine der beliebtesten Kaffespezialitäten und wird überall auf der Welt getrunken.
Seine Geschichte begann um 1900 in Mailand, wo der Espresso zunächst nur auf besonderen Wunsch der Gäste direkt am Tresen ausgegeben wurde. Von dort startete der Espresso seinen Siegeszug.
Ein Espresso kann auf verschiedene Weisen zubereitet werden. Man nimmt i.d.R. dunkelgeröstete Bohnen. Das Kaffeemehl für einen Espresso ist sehr fein und benötigt daher auch hohen Druck, dadurch entsteht diese wunderschöne Crema, die für Espresso typisch ist..
Der Koffeingehalt eines Espresso, in der Mehrzahl Espressi, ist geringer als der einer Tasse Filterkaffee. Jedoch ist dieser geringere Koffeingehalt auf eine viel kleinere Menge (25ml) verteilt, dadurch ist die Koffeinkonzentration natürlich höher.
Ein Espresso wird typischerweise in einer vorgewärmten Tasse und mit einem Glas Wasser serviert. Besonders verbreitet und beliebt ist der kleine Schwarze in Südeuropa, dort bekommt man bei der Bestellung eines Kaffees auch immer einen Espresso, statt des erwarteten Filterkaffees. Das sorgt oft bei Touristen für große Verwirrung.
Für einen guten Espresso sind die Bohne und die Röstung wichtig. Bei der Zubereitung müssen die Menge Kaffeemehl (7g) und der Mahlgrad stimmen. Neben der Wassertemperatur und dem Druck sollten natürlich die Pressung in das Sieb und die Temperatur der Tasse optimal sein.
Gerade was die Vorbereitung und natürlich auch die Zubereitung angeht, kann man einiges verkehrt machen. So gibt es häufig Probleme mit bitterem oder saurem Geschmack, was am falschen Wasser (z.B. zu hartes Wasser), der Mahlung oder auch der Durchlaufzeit liegen könnte. Schmeckt der Espresso fremdartig, so ist dies oft auf qualitativ minderwertigen Kaffee bzw. Bohnen zurückzuführen.
Das Krönung eines Espressos ist natürlich die Crema. Gerade diese kann einem den Espresso-Genuss vermiesen. Sie sollte die passende Helligkeit und Standfestigkeit haben. Meist scheitert es hier an der Brühtemperatur oder der Mahlung der Bohnen.
Espresso bedeutet Leidenschaft, deshalb ist es wichtig, sich der Herausforderung zu stellen und, wie bei einem Hobby, der stetigen Verbesserung zu widmen.
Alles zusammen ergibt einen einzigartigen Genuss, der nichts mit express (schnell) zu tun haben sollte.
Wie es jedoch zu dem Irrglauben kommt, dass ein Espresso etwas mit „schnell“ zu tun habe, ist leicht erklärt. Im Französischen heißt der Espresso nämlich „expresso“. Diese Schreibweise scheint sich auch in Deutschland verbreitet zu haben, weshalb auch viele Deutsche damit "express" und somit „schnell“ in Verbindung bringen. In Italien wurde das „x“ einfach durch ein „s“ ersetzt, was letztlich auch seine klassische Schreibweise darstellt.
Auf einen guten Espresso.
Alles zusammen ergibt einen einzigartigen Genuss, der nichts mit express (schnell) zu tun haben sollte.
Wie es jedoch zu dem Irrglauben kommt, dass ein Espresso etwas mit „schnell“ zu tun habe, ist leicht erklärt. Im Französischen heißt der Espresso nämlich „expresso“. Diese Schreibweise scheint sich auch in Deutschland verbreitet zu haben, weshalb auch viele Deutsche damit "express" und somit „schnell“ in Verbindung bringen. In Italien wurde das „x“ einfach durch ein „s“ ersetzt, was letztlich auch seine klassische Schreibweise darstellt.
Auf einen guten Espresso.
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