Kaffeeernte
Es gibt einige Möglichkeiten die kostbaren Kaffeekirschen zu ernten. Im Zuge des technologischen Wandels mag man davon ausgehen, dass dieser auch bei der Ernte Einzug gehalten hat. Doch der wirklich gute Kaffee wird immer noch mit Hand gepflückt, da nur so die perfekten Kirschen ausgesucht werden können. Für 500g fertige Kaffeebohnen werden bei der Ernte 2,5 Kg Kaffeekirschen benötigt.
Auch wenn dieses Verfahren sehr aufwendig ist, so lohnt es sich besonders bei der Arabica-Bohne. Diese Bohne steht für hohe Qualität und wird von Kaffeetrinkern bevorzugt gekauft. Um den Markt abzudecken und die Ernte lohnend zu gestalten, werden die Kaffeekirschen alle 8 bis 10 Tage gepflückt, so oft bis es keine Kirschen mehr an der Pflanze gibt.
Ganz anders arbeitet man meist bei der Robusta-Bohne. Hier wird bei der sogenannten „Strip-Pflückung“ ohne Selektion einfach jede Bohne in einem Zug abgerissen und anschließend in einem auf dem Boden ausgebreitetem Netz aufgefangen. Alle Reifegrade kommen hier durcheinander und so werden alle Bohnen auch unsortiert weiterverarbeitet. Dieses Verfahren wird jedoch auch bei einigen Arabica-Bohnen angewandt, meist bei denen, die getrocknet aufgearbeitet werden.
Natürlich gibt es hier aber auch eine maschinelle Lösung. Pflückmaschinen kämmen die ganzen Äste und sammeln die Kaffeekirschen in einem Sammler. Problem bei dieser Methode und auch bei der zuvor erwähnten „Strip-Pflückung“ sind Schmutz, Blätter und Rinde, welche die Kaffeekirschen verunreinigen und daher zuvor noch aussortiert werden müssen.
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